Literatur zu Architektur und Baukultur in Brandenburg

Hier finden Sie Studien, Praxisleitfäden und studentische Projektarbeiten zum Thema Architektur und Baukultur in Brandenburg.

Publikationen Brandenburg

Die Broschüre enthält Handlungsempfehlungen für Bauherren, Fachleute und Interessenten mit dem Ziel, den Erhalt sensibel rekonstruierter oder neuer sich stilvoll eingliedernder Bauten zu unterstützen. Sie dient als praxistaugliches Nachschlagewerk für die Region, in der Bauwillige auch für ihren individuellen Bedarf viele Antworten finden. Beispielhaft wird gezeigt, wie sich regionaltypische Bautraditionen mit den heutigen Anforderungen geschickt verbinden lassen, sodass diese Gebäude als unverwechselbare Gesichter erhalten bleiben.

Regionaltypisches Bauen und energieeffizientes Sanieren in der Region Barnim-Uckermark (2019)

Die Masterarbeit untersucht anhand der Durchführung einer Gästebefragung, welchen Stellenwert regionaltypisches Bauen für die Gäste des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin hat.

Die Bedeutung regionaler Baukultur aus Sicht der Touristen (2018)

Der Leitfaden "Gutes Planen und Bauen in kleinen Städten und Gemeinden" des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL) stellt Arbeitshilfen für Kommunen, Bauherrinnen und Bauherren zusammen, um eine bedarfsgerechte Infrastruktur und qualitätsvolle Bauten in einem ansprechenden Ortsbild zu realisieren.

Leitfaden Gutes Planen und Bauen (2017)

Zur Verbesserung der Qualität des Planens und Bauens und somit der Baukultur in den ländlichen Räumen Brandenburgs wurde 2014 vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL) das Gutachten „Baukultur in ländlichen Räumen Brandenburgs“ in Auftrag gegeben. Mit dem Gutachten sollen Wege aufgezeigt werden, wie auch unter schwierigen Rahmenbedingungen ein Mehr an Baukultur erreicht werden kann.

Gutachten Baukultur in ländlichen Räumen Brandenburgs

Gutachten Baukultur Teil 2: Fallbeispiele

Publikationen Deutschland

Der Baukulturbericht 2016/17 Stadt und Land fokussiert die mittel- und kleinstädtischen sowie die ländlichen Räume. Er baut auf seinem Vorgänger auf und enthält ebenso Handlungsempfehlungen für ein Mehr an Baukultur. Er wurde der Öffentlichkeit erstmals auf dem Konvent der Baukultur vom 3. bis 5. November 2016 in Potsdam vorgestellt. Unter dem Titel „Stadt und Land“ legt die Bundesstiftung Baukultur den Fokus auf mittel- und kleinstädtische sowie ländliche Räume mit den Kernthemen „Vitale Gemeinden“, „Infrastruktur und Landschaft“ sowie „Planungskultur und Prozessqualität“. Untersuchungen und Umfragen zur Lage der Baukultur in Deutschland zeigen, wie bedeutend Baukultur auch und gerade außerhalb der Metropolen ist und welches Potenzial für eine positive Zukunftsperspektive hiermit verbunden sein kann.

Baukulturbericht 2016/17

Diese Publikation zeigt, wie regionale Baukultur und Tourismus von einer strukturierten und zielgerichteten Zusammenarbeit lernen können. Regionale Baukultur wird bereits an einigen Orten in Deutschland diskutiert. Sie zeichnet sich durch ihre Orientierung an der Identität und Charakteristik einer Region aus. Zum guten Planen und Bauen gehört es, den Kontext zur Landschaft herzustellen, regionale Materialien und Ressourcen zu nutzen und energetische Anforderungen zu berücksichtigen. Regionale Baukultur stärkt das Bewusstsein für die Qualität der gebauten Umgebung. Die Autoren haben aus ihren Fallstudien strategische Handlungsfelder und Empfehlungen abgeleitet, wie Baukultur gezielt als „Qualitätslabel“ einer Region genutzt werden kann, wie es die Tourismuswirtschaft unterstützen und die Lebensqualität in der Region insgesamt fördern kann.

Regionale Baukultur und Tourismus

 

Baukultur wird häufig vor allem aus einer städtischen Perspektive betrachtet. Doch Architektur und Landschaftsplanung bestimmen nicht nur den Stadtraum, sondern auch sein ländliches Pendant. Dörfer und ländliche Siedlungen prägen das Erscheinungsbild unserer Umwelt wesentlich. Nicht immer kann jedoch das neue Bauen oder der Umgang mit dem Bestand als ein positiver Beitrag zur Weiterentwicklung der ländlichen Baukultur betrachtet werden. Doch nicht allein der Erhalt einer regionalen Bautradition oder eines historischen Bauerbes sollte handlungsleitend sein. Vielmehr geht es darum, wie Baukultur mit der Lebenswirklichkeit auf dem Lande zu verknüpfen ist, also soziale und ökonomische, ökologische und gestalterische Fragen miteinander verbinden kann. Baukultur als Lebensqualität, Baukultur als Strategie und Gemeinschaftsprojekt für die Gemeindeentwicklung durch Verantwortung und gelebtes Engagement aller Beteiligten. Die Broschüre versammelt zahlreiche Praxisbeispiele für diesen Ansatz.

Baukultur in ländlichen Räumen

Mit der Veröffentlichung zum Forschungsvorhaben "Kommunale Kompetenz Baukultur" soll ein Überblick über Instrumente, Verfahren und Methoden geboten werden, die geeignet sind, um auf kommunaler Ebene vermehrt baukulturelle Inhalte zu thematisieren und durchzusetzen. Ihr wurde die Idee eines Werkzeugkastens zugrunde gelegt, um die praxisorientierte Ausrichtung zu unterstreichen. Ziel des "Werkzeugkastens der Qualitätssicherung" ist es, den Leserinnen und Lesern mit übersichtlich aufbereiteter, praxisnaher Information rund um das Thema Baukultur im kommunalen Alltag zur Seite zu stehen. Der Werkzeugkasten richtet sich vor allem an Vertreter der Kommunalpolitik, den Kommunalen Verwaltungen und deren Beauftragten. Er soll dazu anregen und ermutigen, sich im Rahmen der alltäglichen Beschäftigung mit der Entwicklung unserer gebauten Umwelt verstärkt der Baukultur zu widmen.

Kommunale Kompetenz Baukultur