Inspiration

Lassen Sie sich von innovativen Beispielen im Gesundheitstourismus inspirieren.

Künftig möchten wir Sie in regelmäßigen Abständen zu spannenden Innovationen aus dem Gesundheitstourismus, Neuigkeiten aus dem Gesundheitswesen, Social Media Tipps und Tourismustrends inspirieren und unterhalten.

Familie und Gesundheit

Was liegt näher als sich den Jüngsten unter uns zu widmen? Gesundheit fängt bekanntlich beim Aufwachsen an: gesundheitsbezogenes Verhalten wird geprägt und Gesundheitsressourcen können aufgebaut werden. Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung beeinflussen die kindliche Gesundheit und ebnen den Weg hin zu glücklichen Erwachsenen (Health Psychology) . Also warum nicht heute im Tourismus bereits gesunde Weichen für die Kleinen stellen, die dann ihre brandenburgischen Glücksmomente in die Welt tragen. 

Mit dem Artikel (Tageskarte) wollen wir Ihnen Lust und Mut machen sich dieser wertvollen und neugierigen Zielgruppe zu widmen. "Das schönste Geschenk der Eltern ist eine glückliche Kindheit", heißt es. Mit den passenden Angeboten im Gesundheitstourismus können SIe einen Teil davon werden. 

Sinus Milieus und Gesundheitsverhalten

Haben Sie sich auch schon gefragt, wer eigentlich dieser Gesundheitsgast ist, von dem alle sprechen? Was macht ihn so gesundheitsaffin? Was ist ihm wichtig und was so gar nicht?

Immer wieder sprechen wir im Gesundheitstourismus über den Gesundheitsgast und stellen fest, dass wir ihn so richtig gar nicht kennen. Dem möchten wir heute Abhilfe schaffen und begeben uns mit Ihnen auf Reise entlang der Sinus-Milieus und deren überaus vielschichtigen Gesundheitsverhalten. Neugierig? Dann werfen Sie doch mal einen Blick auf

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https://www.landdergesundheit.de/gesundheitskompetenz/kennen.

Sehnsucht nach Einfachheit

Egal ob Klimawandel, Digitalisierung oder Gesundheitswesen - nirgends gibt es einfache Lösungen. Während Technologiekonzerne mit künstlicher Intelligenz antworten, täuschen Populisten Souveränität vor, und die Werbung und Selbsthilfeindustrie lockt mit dem Versprechen des "simplify your life". Auch im Gesundheitstourismus schlägt sich die Sehnsucht nach Einfachheit nieder. Doch wie kann die Bedienung dieser Sehnsucht authentisch gelingen? Heute möchten wir Ihnen drei Beispiele vorstellen, die Sie im besten Fall in Ihrem täglichen Tun inspirieren sollen und Lust und Mut auf eine gesundheitstouristische Umsetzung machen. 

  • My Molo l Reduktion im Wohnen: Good Practice aus Brandenburg, Glamping bei Beibehaltung von Qualität https://domo-camp.org/camp-moeve . Learning: Fokussierung auf relevante Gesundheitsthemen und schlanke, aber qualitative Lösungen bieten
  • Vigilius Mountain Resort, Südtirol Reduktion im Webauftritt: Hotelkonzept Einfachheit bei Herausstellung von Qualität, Betonung von Einfachheit im Wording (einfach sein) ebenso wie im Aufbau eines reduzierten Webauftritts https://www.vigilius.it/de, kein TV, aber ausgewählte Film an bestimmten Tagen im Filmraum (Selektion schafft Optimierung). Learning: Fokussierung auf Einfachheit bereits im Webautritt erlebbar machen und Entspannung vermitteln
  • Moosmair, Südtirol I Reduktion in der Küche: Bsp. für Einfachheit im Storytelling in der Küche: https://www.moosmair.it/halbpension, Credo: Wir haben nicht immer Alles, aber stets Ehrliches. Learning: Klaren Kern herausstellen, denn weniger ist nur dann mehr, wenn ich weiß, woher es kommt. 

Komplexität zu reduzieren und Einfachheit herauszustellen, ist nicht ganz einfach. Wer verschlankt, stößt an Grenzen. Wo ist der Übergang zwischen Einfachheit und notwendige Komplexität? Wo wird die Einfachheit der Komplexität gerecht und wo nicht mehr? Wenn wir dies guten Gewissens beantworten können, sind wir auf einem guten Weg dem Gast unnötigen Ballast abzunehmen und somit die Weichen für eine stärkende Zeit zu stellen.

Resonanz und Gesundheit

Was hat es mit dieser Resonanz auf sich? Welche Schlussfolgerungen lassen sich da für den Gesundheitstourismus ableiten? Gibt es beispielhafte Projekte, in denen sich die Sehnsucht nach Resonanz manifestiert? Erst kürzlich veröffentlichte das Zukunftsinstitut die neue Tourismusstudie "Der neue Resonanztourismus".

Schlussfolgerung 1: Resonanz und Angebot

Gestalten Sie Angebote, die dem Gast die Chance bieten, sich selbst weiterzuentwickeln und ihm ein Kennenlernen der eigenen Werte eröffnen, sodass er bewusst in Kontakt mit seiner Umgebung treten kann. Anknüpfungspunkte bietet die Gestaltung von naturnahen Körper- und Naturerfahrungen wie Mikroabenteuer zum Ausloten von Grenzerfahrungen. 

Schlussfolgerung 2: Resonanz und Destination

Testen Sie Ihre B2B-Kooperationen auf Resonanzfreundlichkeit: Nicht nur im Gast wird ein Verlangen nach Verbundenheit laut, auch tragfähige Partnerschaften gelingen nur durch Verbindungen auf Augenhöhe. Ein Beipiel liefert die Ausstellung "Räume für das Willkommensein" im Bregenzerwald. Jene Räume wurden partnerschaftlich zwischen Hotelier und Handwerker entwickelt, die gemeinsam Interessierte durch die inszenierten Gasträume führen und dadurch Resonanzräume bieten. 

Schlussfolgerung 3: Resonanz und Esskultur

Beim Essen kommen wir zusammen und begegnen uns. Farmdinners mit regionalen und gesunden Produkten bringen GastronomIn, Gast und ErzeugerInnen zusammen, setzen sie an einen Tisch und bieten Raum für Resonanzerfahrungen. Longtables im Sternenpark, aufgetischt mit regionalen Produkten bieten dabei ebenso Potenzial für das Wir. 

Schlussfolgerung 4: Resonanz und Lebensraum

Gestalten Sie einen sinnlichen Ort und eröffnen Sie so einen Zugang zum Raum. Überlegen Sie, welche Resonanzerfahrungen Sie in Ihrer Destination potenzialfördernd nutzen können. Berücksichtigen Sie insbesondere klangakustische Elemente und fragen Sie sich welche Klanglandschaften maximale Erholung liefern. Schaffen Sie Orte der Gemeinschaft, die eine wichtige Säule für die im Gesundheitstourismus unterschätze soziale Gesundheit sind. 

Seelische Gesundheit

Neben der psychischen Gesundheit rückt auch die soziale Gesundheit vermehrt in den Fokus. Wie lässt sich das zusammen denken und was bedeutet dieser gesellschaftliche Trend für den Tourismus? Hierzu möchten wir Ihnen heute ein paar inspirierende Beispiele liefern.

  • Schwitzhütte bauen: Hier vereinen Sie gleich mehrere Faktoren: Sie nutzen natürliche Ressourcen, fördern die Gemeinschaft und beziehen die natürliche Umgebung und somit auch die Jahreszeiten mit ein. Gerade durch solche Mikroabenteuer kann es gelingen das Wellness- und Gesundheitssegment für die Männergesundheit zu nutzen und die mentale Gesundheit durch Schwitzhütten-Rituale zu stärken. Siehe auch: https://www.facebook.com/waldenmagazin/posts/1844389049207740/
  • Gesundheitsfestival: Auch Festivalformate eignen sich zur Bespielung von Gesundheitsthemen und schaffen positive Effekte für die soziale Gesundheit. Ab 2020 veranstaltet das Oberengadin in der Schweiz das erste Gesundheitsfestival und vereint die Bereiche Gesundheit und Genuss. Sicher wäre dies auch ein tolles Format für den brandenburgischen Gesundheitstourismus :) und z.B. das Travel Festival ein toller Ankündigungsort. Mehr Infos erhalten Sie hier: https://www.grheute.ch/2019/09/12/in-graubuenden-entsteht-ein-gesundheitsfestival/ 
  • Coworking meets health: Coworking-Konzepte sind in aller Munde und können mit ausgefeilten Konzepten jenseits standardisierter Gesundheitsmanagement-Programme auch die psychische und soziale Gesundheit fördern. Gerade die jüngeren Generationen streben mit einer wachsenden Selbstverständlichkeit eine Balance zwischen Belastung und Entspannung an. Die Verschneidung von Coworking und Gesundheit bietet vielfältige Entwicklungschancen. Ein interessantes Beispiel stammt aus New York. Jenes Konzept integriert Programme zur mentalen Gesundheit durch Yoga, Power Nap Räume oder Ayurveda. Mehr Infos erhalten Sie hier: https://www.theassemblage.com/

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