FH Potsdam

FH Potsdam

Die Fachhochschule Potsdam wurde 1991 gegründet und zählt derzeit ca. 3600 Studierende und rund 120 Professor*innen in 32 Studiengängen. Das Fächerspektrum reicht von den Sozial- und Bildungswissenschaften über Bauingenieurwesen, Design, Informationswissenschaften bis hin zum interdisziplinären Themenfeld Stadt|Bau|Kultur. 

Alle fünf Fachbereiche haben einen großen Anwendungsbezug, der sich vor allem in forschenden und projektorientierten Lehrformaten, aber auch in kooperativen Forschungsvorhaben mit Transferbezug zeigt – wie beispielsweise partizipativ angelegte Forschungsprojekte in Form von Reallaboren oder Living Labs, die verschiedene gesellschaftliche Gruppen aktiv in den Forschungsprozess einbeziehen. Die Fachhochschule Potsdam besitzt ein weites Netzwerk mit zahlreichen Partner*innen aus der Region sowie dem In- und Ausland und pflegt eine Vielzahl an kooperativen Beziehungen mit öffentlichen und wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen und freien Trägern.

Interessant für eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen aus der Tourismusbranche und der FH Potsdam sind beispielsweise die Studiengänge Kulturarbeit, Urbane Zukunft oder die Masterstudiengänge Bauwerkserhaltung und Design. Die zentrale Einrichtung Forschungs- und Transferservice (ZEFT) bündelt alle Transferaktivitäten und ist die Anlaufstelle für interessierte Personen, die in Kooperation mit der Hochschule innovative Ideen und Forschungs- oder Transferprojekte umsetzen wollen.

Mehr Infos finden Sie unter: https://www.fh-potsdam.de/kooperieren/transferservice/ 

Kontakt: Ulrike Weichelt (ZEFT): 0331 580 1062 oder transfer@fh-potsdam.de

Beispielprojekte der FH Potsdam

Bahnhof Velten

Der Bahnhof hat seine Bedeutung verloren, die ehemalige Wartehalle, das Kassenhaus, das Bahnhofsrestaurant, Räume für die Bahnpolizei – nichts davon ist mehr in Betrieb oder wird noch benötigt. Das Gebäude wurde erworben vom Bäckermeister Plenz aus Schwante, der dort neben einer Filiale seiner Bäckerei ein Cafe und einen Imbiss zur Versorgung der Bahnreisenden und auch weitere Gewerbeflächen und Wohnungen einrichten wollte. Somit wird dem Bahnhof neues Leben zuteil. Vier Ansätze für eine neue Gestaltung wurden am 18.12.2013 dem Bäckermeister Plenz, dessen Architekten Werner Koch und der lokalen Presse vorgestellt. Dabei wurde ersichtlich, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, den Bahnhof wiederzubeleben.

Gutshof Schloss Marquardt – Erhalt und neue Nutzungen

Das Masterprojekt beschäftigte sich mit dem denkmalgeschützten Gutshof des Schlosses Marquardt unweit von Potsdam. Die Anlage des denkmalgeschützten Gutshofes war spannend: ein ehemaliges Brennereigebäude mit Wasserturm und Aussichtsplattform, das Kastellanshaus mit Fachwerkgiebel, ein kleines Wohnhaus für den Brennmeister – und Reste von anderen, mittlerweile verfallenen Gebäuden. Aber das Ensemble war in einem so traurigen Zustand, dass die Besitzer es zum Teil aus Sicherheitsgründen nicht betreten wollen. Dies schreckte jedoch nicht die Studierenden des Masterstudienganges ab: Sie erstellten die Aufmaße und eine Schadensdokumentation der Gebäude und entwickelten drei unterschiedliche Konzepte für eine Wiederherstellung und neue Nutzung des erhaltenswerten Ensembles.

Haus Brandenburg

Die Initiative wurde Anfang 2017 ins Leben gerufen, um brandenburger Handwerksbetriebe und Manufakturen mit Designern zusammenzubringen. Ziel ist es, gemeinsam besondere Handwerks- und Manufakturprodukte zu entwickeln: sie sollen von hoher Qualität sein, einer zeitgenössischen Design-Ästhetik entsprechen und vor allem marktfähig sein. Gemeinsam soll den neu entwickelten Produkten zudem sein, dass sie einen regionalen Bezug zu Brandenburg aufweisen.

Fahrradfloß

Touristische Attraktion und sportives Freizeitangebot waren die Rahmenbedingungen für die Entwicklung eines Floßes das mit herkömmlichen Fahrrädern betrieben werden kann. So ist insbesondere das wasserreiche Brandenburg mit gut ausgebauten Fahrradwegen ideal geeignet, eine Fahrradtour auch auf dem Wasser fortzusetzen. Nach ersten positiven Tests mit einem Versuchsfahrzeug auf dem Templiner See entstand der Prototyp in den Werkstätten der FH Potsdam.

Neue Dauerausstellung im Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Kern der Kooperation zwischen dem Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte und dem Fachbereich Informationswissenschaften war die Anreicherung der neuen Dauerausstellung "Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte.". Die Aspekte der Stadtgeschichte werden durch verschiedene Objekte visualisiert.

Wegemuseum Wusterhausen

Das Wegemuseum in Wusterhausen ist ein Heimatmuseum mit einer thematischen Ausrichtung. Seit jeher liegt die kleine beschauliche 1000 Einwohner Stadt an bedeutenden Handels-, Pilger-, Kultur- und Transitwegen. Dies war das Leitmotiv für das Designstudententeam der FHP unter Leitung von Prof. Detlef Saalfeld, um eine Dauerausstellung im Herbst’schen Haus (Barock-Zeit) zu planen und zu realisieren. In Kooperation mit der Stadt Wusterhausen/Dosse und unter großem Einsatz durchliefen die Studierenden den gesamten Prozess der Ausstellungsgestaltung, von der ersten Idee über das Konzept und Planungs- und Realisierungsphase, Entwicklung von Multimediastationen / Interaktion bis zur Eröffnung.

Ulrike Weichelt

FH Potsdam / ZEFT

0331-580-1062 transfer@fh-potsdam.de

Partner im Tourismusnetzwerk