Arbeitsschutz / Gefährdungsbeurteilung

Zusätzliche Anforderungen an den betrieblichen Arbeitsschutz

In der SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung (befristet bis zum 30.04.2021) sind zusätzliche Maßnahmen geregelt, um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten während der Pandemie zu gewährleisten. Zusammen mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard und der Arbeitsschutzregel liegt damit ein umfassendes Vorschriften-und Regelwerk zum betrieblichen Infektionsschutz vor dem SARS-CoV-2-Coronavirus vor. Dessen Eckpunkte sind:

  1. Arbeitsschutz gilt weiter – und muss um betriebliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor dem Coronavirus ergänzt werden!
  2. Sozialpartnerschaft nutzen, Arbeitsschutzexperten einbinden, Angebot arbeitsmedizinischer Vorsorge ausweiten!
  3. Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern wird universell auch bei der Arbeit eingehalten - in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen!
  4. Abläufe werden so organisiert, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben!
  5. Niemals krank zur Arbeit!
  6. Zusätzlichen Schutz bei unvermeidlichem direkten Kontakt sicherstellen!
  7. Zusätzliche Hygienemaßnahmen treffen!
  8. Arbeitsmedizinische Vorsorge nutzen; Risikogruppen besonders schützen!
  9. Betriebliche Beiträge zur Unterbrechung von Infektionsketten sicherstellen!
  10. Aktive Kommunikation rund um den Grundsatz "Gesundheit geht vor!"

Ein ganz wesentliches Instrument des modernen Arbeitsschutzes ist die Gefährdungsbeurteilung. 

An dieser Stelle weisen wir auf folgende Hilfen zur Umsetzung hin:

Spezielle Hinweise für einzelne Betriebsarten:

Gefährdungsbeurteilung - wofür benötige ich das?

Das am 21.8.1996 in Kraft getretene Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet jeden Arbeitgeber, die für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen zu ermitteln und daraus die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes abzuleiten. Es gilt, die Arbeit so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird (§ 4 Absatz 1 ArbSchG).

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