Aktuelle Nachrichten

05.04.2019

80 Millionen Euro: Sofortprogramm für Lausitz kann starten

Land Brandenburg, Lausitzer Seenland
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke ist sehr erfreut über die Verständigung auf ein Sofortprogramm mit der Bundesregierung für die vom Kohleausstieg betroffenen Bundesländer.

Das Programm hat ein Volumen von 260 Millionen Euro, davon trägt der Bund 240 Millionen Euro. Auf Brandenburg entfallen nach jetzigem Stand etwa 80 Millionen Euro. Es ist der Einstieg in die Strukturhilfen, für die die Kommission für Wachstum, Strukturentwicklung und Beschäftigung (WSB) insgesamt etwa 40 Milliarden Euro für die nächsten 20 Jahre in den vier betroffenen Bundesländern vorgeschlagen hat. Das Sofortprogramm greift auf Projekte aus dem Gesamtkatalog der WSB zurück.

Der Bund hat bereits für 25 Projektvorschläge grünes Licht gegeben, die in Brandenburg umgesetzt werden sollen. Sie werden zu einem geringen Teil vom Land kofinanziert. Dazu gehören:

  • Planungsarbeiten für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Cottbus-Lübbenau, um eine deutlich bessere Verbindung nach Berlin und zum künftigen Flughafen BER zu erreichen

  • Umbauarbeiten am Bahnhof Königs-Wusterhausen

  • Verbesserter Gleisanschluss Hafen Königs-Wusterhausen

  • Großterminal Schwarzheide für kombinierten Verkehr mit dem Ziel Anschluss an die sogenannte Seidenstraße

  • Touristische Projekte wie zum Beispiel Radwege am entstehenden Ostsee bei Cottbus und der Verbindung Lausitzer Seenland mit dem Spreewald

  • Schnelle Stärkung der Wissenschaftslandschaft in der Lausitz, von der insbesondere die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg profitieren wird

Acht weitere Projekte sind noch in der Prüfung.

Die Projektliste finden Sie hier.

zurück zur Übersicht