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28.07.2020

Brandenburgs Einzelhandel, Gastgewerbe und Außenhandel unter Pandemieeinfluss

Land Brandenburg
Das von den Auswirkungen der Pandemie weiterhin stark betroffene Gastgewerbe setzte nominal 61,7 Prozent und real 62,1 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat.

Der Umsatz im Einzelhandel Brandenburgs (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) übertraf das Vorjahresergebnis im Mai 2020 um nominal 6,5 Prozent. Real, also preisbereinigt, lag der Umsatz um 5,1 Prozent darüber, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Berechnungen mit. Das Ergebnis ist geprägt vom Lebensmitteleinzelhandel, der nominal 11,7 Prozent sowie real 8,3 Prozent mehr umsetzte. Die übrigen Branchen holten nach den letzten Monaten etwas auf und übertrafen insgesamt sogar das Vorjahresergebnis um nominal 1,9 Prozent und real 2,4 Prozent. Die Beschäftigtenzahlen stiegen insgesamt um 1,2 Prozent.

Das von den Auswirkungen der Pandemie weiterhin stark betroffene Gastgewerbe setzte nominal 61,7 Prozent und real 62,1 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. Die Hoteliers beklagten Umsatzverluste von nominal 72,5 und real 72,6 Prozent. Die Gastwirte mussten Verluste von nominal 53,5 Prozent bzw. real 54,2 Prozent hinnehmen. Insgesamt reduzierten die gastgewerblichen Unternehmen ihre Beschäftigtenzahl im Vorjahresvergleich um 20,6 Prozent.

Weitere Informationen zu Einzelhandel, Gastgewerbe und Außenhandel finden Sie unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/EinzelhandelundGastgewerbe

Unter www.statistik-berlin-brandenburg.de ist die Corona-Sonderseite des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg mit weiteren Daten aus der Hauptstadtregion veröffentlicht.

Über das Datenangebot des Bereiches Binnenhandel informiert:

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Telefon: 030 9021-3588, -3345,

Fax: 030 9028-4016

E-Mail: handel@statistik-bbb.de

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