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14.06.2019

Förderrichtlinie "Brandenburger Innovationsfachkräfte" zur Fachkräftesicherung wird fortgesetzt

Land Brandenburg
Wer Studierende oder Hochschulabsolventen einstellt, um sie frühzeitig für das Unternehmen zu gewinnen, erhält einen Lohnkostenzuschuss zwischen 705 bis 1.560 Euro im Monat. Die entsprechende Förderrichtlinie „Brandenburger Innovationsfachkräfte“ (BIF) wurde überarbeitet und um drei Jahre verlängert.

Unterstützt werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die eine Betriebsstätte im Land Brandenburg haben.

Gefördert wird die Teilzeitbeschäftigung von Werkstudierenden sowie die Beschäftigung von neu einzustellenden Absolventinnen und Absolventen einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule bzw. einer geregelten beruflichen Aufstiegsfortbildung als Innovationsassistentin bzw. Innovationsassistent für eine innovative Aufgabe im Unternehmen. 

Wenn kleine und mittlere Unternehmen immatrikulierte Werkstudierende im Rahmen einer betrieblichen Innovationsaufgabe einstellen (mindestens 15 und maximal 20 Wochenstunden), erhalten sie einen Lohnkostenzuschuss von rund 75 Prozent des Bruttomonatsentgelts, maximal 705 Euro im Monat (Dauer der Förderung: Mindestens sechs und maximal zwölf Monate).

Die oder der Werkstudierende wirkt begleitend und unterstützend am Innovationsprojekt im Unternehmen mit. So kann es auch sein, dass durch die Bearbeitung der Innovationsaufgabe ein für das Unternehmen neuartiges bzw. verbessertes Handlungsfeld angeschoben oder weiterentwickelt wird.

Stellen Unternehmen Hochschulabsolventinnen bzw. Hochschulabsolventen oder Absolventinnen bzw. Absolventen einer geregelten beruflichen Aufstiegsqualifizierung (Techniker/in, Meister/in etc.) als Innovationsfachkraft für ein innovatives Vorhaben neu ein, übernimmt das Arbeitsministerium bis zu 60 Prozent der Lohnkosten, maximal 1.560 Euro im Monat (Dauer der Förderung: Mindestens 12 und maximal 24 Monate). Der Abschluss darf nicht länger als 36 Monate zurückliegen.

Die Richtlinie „Brandenburger Innovationsfachkräfte 2014-2019“ des Arbeitsministeriums trat im November 2014 in Kraft. Dafür standen 24 Millionen Euro aus ESF-Mitteln zur Verfügung. In diesem Förderzeitraum wurden bis heute rund 800 Einstellungen gefördert.

Alle Informationen zur Förderrichtlinie sowie Antragsformulare im Internet unter https://www.ilb.de/de/arbeit/uebersicht-der-foerderprogramme/brandenburger-innovationsfachkraefte-2019-2022/

Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

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