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09.09.2020

Smart Cities: Bund ernennt Bad Belzig und Wiesenburg zu Modellprojekten

Deutschland, Fläming
Bad Belzig und Wiesenburg gehören zu einem erlauchten Kreis: Gemeinsam mit 30 anderen Modellprojekten wurden die beiden mittelmärkischen Kommunen in das Förderprogramm „Smart Cities“ aufgenommen. Nun sollen digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft entstehen.

Zwei mittelmärkische Kommunen sind vom Bundesinnenministerium für das Modellprojekt „Smart Cities“ ausgewählt worden. Bad Belzig und Wiesenburg erhalten für ihre interkommunale Kooperation eine Förderung, wie das Bundesinnenministerium am Dienstag mitteilte. Ziel des Programmes sei es, digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft zu entwickeln.

Im besten Fall erhalten beide Kommunen nun sechs Millionen Euro für sieben Jahre. Damit soll der Übergang ins digitale Zeitalter auf dem Land gefördert werden. Maßgeblich mit Hilfe des Vereins Neuland 21 aus Klein Glien soll nun in den ersten 24 Monaten eine Strategie für den Hohen Fläming verfasst. Dann geht es 60 Monate um deren Verwirklichung. In Wiesenburg wird vor allem die Revitalisierung von Gewerbebrachen für die Zukunft angestrebt.

Insgesamt 32 Modellprojekte in ganz Deutschland hat das Bundesinnenministerium ausgewählt. Die in diesem Jahr ausgewählten Projekte werden mit über 350 Millionen Euro gefördert. Insgesamt hatten sich 86 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen beworben. Bereits im vergangenen Jahr wurden 13 Modellprojekte ausgewählt.

Die Förderentscheidung beruhte auf einem mehrstufigen Prüfprozess. Alle Bewerbungen wurden von je zwei Fachgutachtern bewertet. Auf dieser Basis entschied eine elfköpfige Jury unter Vorsitz von Bau-Staatssekretärin Anne Katrin Bohle. Der Jury gehörten Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, der Politik und der kommunalen Spitzenverbände an.

Mehr zu Smart Cities beim BMI: www.bmi.bund.de/smart-cities und www.smart-city-dialog.de

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