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04.12.2019

Studienergebnisse zur Digitalisierung in deutschen Destinationen vorgestellt

Deutschland
Open Data, strukturierte Daten, Virtual Reality… Digitale Möglichkeiten für touristische Destinationen gibt es viele – und Buzzwords noch viel mehr! Doch wie schaut es eigentlich an der Basis aus? Dort, wo der Gast seinen Urlaub verbringt, in den Reisegebieten vor Ort und beim touristischen Leistungsträger? Ist die Digitalisierung schon flächendeckend angekommen? Und was braucht es, um alle Ebenen mitzunehmen?

Im Auftrag des Deutschen Tourismusverbands hat die BTE Tourismus- und Regionalberatung eine Umfrage unter rund 400 Tourismusorganisationen durchgeführt. Erste Ergebnisse wurden von Geschäftsführer Dr. Alexander Schuler auf dem Deutschen Tourismustag in Rostock vorgestellt: "Es gibt eine starke Kluft zwischen den verschiedenen Ebenen, was die Themen und den Fortbildungsbedarf angeht. Während sich die LMO um Datenbankmanagement und Open Data kümmert, stehen bei den regionalen und lokalen DMOs nach wie vor klassische Themen wie Suchmaschinenoptimierung, Social Media oder Websiteaufbau im Vordergrund. An der Basis steht Grundlagenarbeit an, bevor neue Technologien spruchreif sind."

"Erschreckend" findet Schuler, dass geschätzt weniger als 50 Prozent der Übernachtungsbetriebe online buchbar sind. Hier sieht er eine Aufgabenverlagerung bei den regionalen DMO als dringenden Handlungsbedarf, der aber auch eine entsprechende Untersetzung mit Budgets und Personal folgen müsse.

Die Ergebnisse der Studie zum Download

Zum Interview mit Dr. Alexander Schuler

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