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06.02.2020

TH Wildau erfolgreich bei der Bewerbung um Stiftungsprofessur zum Thema Radverkehr

Land Brandenburg
Radtourismus
Die Technische Hochschule Wildau hat sich erfolgreich um eine Stiftungsprofessur zum Thema Radverkehr beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beworben. Die feierliche Übergabe der Zukunftsschecks erfolgte am heutigen Tage im BMVI in Berlin durch Bundesminister Andreas Scheuer.

Mit der Stiftungsprofessur ist die Einrichtung eines dreisemestrigen Master-Studiengangs „Radverkehr in intermodalen Verkehrsnetzen“ mit dem Abschluss M. Eng. verbunden. Dieser soll im Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften der Hochschule angesiedelt werden und ist konsekutiv zum Bachelor-Studiengang Verkehrssystemtechnik angelegt. Der Start des neuen Master-Studiengangs ist zum Sommersemester 2021 vorgesehen.

Bundesminister Andreas Scheuer: „Wir stärken Radfahrern den Rücken! Radverkehr muss als gleichberechtigtes Verkehrsmittel von Anfang an mitgedacht werden - sei es in der Gesetzgebung, in der Verkehrsplanung oder in der Innovationsforschung. Deshalb fördern wir den Radverkehr jetzt als Uni-Fach. Wir stellen den Radfahrern Verbündete an die Seite, die ihr Know-How in Zukunft gezielt vor Ort und in den Städten und Kommunen einsetzen können. So geben wir den Radfahrern eine starke Stimme und machen den Umstieg aufs Rad noch attraktiver.“

Prof. Dr. Ulrike Tippe, Präsidentin der TH Wildau: „Laut BMVI nutzen 80% der Deutschen das Rad für ihren Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Wir freuen uns sehr, dass die TH Wildau als Hochschule aus der Region Berlin-Brandenburg im deutschlandweiten Wettbewerb eine der Stiftungsprofessuren erhalten hat. Das Thema Radverkehr und der damit verbundene neue Studiengang passen ausgezeichnet in unseren Forschungsschwerpunkt Mobilität, Verkehr und Logistik, bereichern das Studienangebot und schärfen unser Profil.“

Weitere Informationen hier.

Quelle: TH Wildau

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