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04.08.2022

Vorübergehende Zugausfälle auf den Linien RB13, RB23 und RE66

Berlin Land Brandenburg
Hoher Krankenstand bei der Bahn. Auf einigen Linien in Brandenburg gelten daher bis voraussichtlich 21. August 2022 geänderte Fahrpläne. Fahrgäste können auf parallel fahrende Zuglinien oder Busse ausweichen.

Die DB Regio Nordost informiert, dass es aufgrund eines erhöhten Krankenstands ab sofort bis voraussichtlich 21. August bei DB Regio Nordost in Berlin und Brandenburg zu vereinzelten Einschränkungen kommt. Um einen stabilen Zugverkehr in der Region zu gewährleisten, fahre DB Regio Nordost einen eingeschränkten Fahrplan mit etwa 97,5 Prozent des regulären Angebots.

Die Anpassungen würden in Abstimmung mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) umgesetzt. DB Regio Nordost bittet die Fahrgäste für die Unannehmlichkeiten ausdrücklich um Entschuldigung. Für die betroffenen Linien stehen alternative Fahrtmöglichkeiten zur Verfügung.

Betroffene Linien

  • Linie RB13 Wustermark-Jungfernheide: Ausfall aller Fahrten von Montag bis Freitag, Alternative: RE 4
  • Linie RB23 Michendorf-Potsdam: Ausfall aller Fahrten, Alternative: Tram bzw. Buslinien X43, 643
  • Linie RE66 Berlin-Angermünde: Ausfall folgender Fahrten zwischen Berlin und Angermünde: RE95481 (7.05 Uhr ab Angermünde), RE95480 (8.06 Uhr ab Berlin Gesundbrunnen), RE95483 (11.04 Uhr ab Angermünde) und RE95482 (14.53 Uhr ab Berlin Gesundbrunnen) Alternative: RE 3, keine Ausfälle zwischen Passow und Stettin

Alle Reisenden werden gebeten, sich vor Fahrtantritt auf bahn.de, der VBB-App Bus & Bahn und im DB Navigator zu informieren.

Zu den Ausfällen erläutert DB Regio weiter, dass Gespräche des VBB mit den Verkehrsunternehmen zum Qualitätsmanagement, für das der VBB zuständig ist, laufend und turnusmäßig stattfinden: "Dort tauschen sich VBB und die VUs transparent und partnerschaftlich aus. Es werden die festgestellten Probleme sowie deren etwaige Behebung immer lösungsorientiert besprochen und erörtert. Darüber hinaus gibt es seitens des VBB ein durchgehendes Monitoring von verspäteten und ausgefallenen Fahrten. Nicht erbrachte Leistungen werden in der Regel nicht vergütet. Die Verkehrsverträge selbst erzeugen einen hinreichend hohen wirtschaftlichen Druck, die bestellten Verkehre auch durchzuführen und umzusetzen. Die Länder und der VBB sind auch grundsätzlich davon überzeugt, dass die Verkehrsunternehmen leistungsfähig genug sind, die Verträge auch einzuhalten."

Das derzeit akute Thema – der Corona-bedingte Krankenstand – sei leider nicht ohne Weiteres trivial lösbar. Es stünden keine entsprechenden Reserven zur Verfügung, einen derart hohen Krankenstand über Wochen hinweg zu kompensieren, so das Unternehmen in seiner Stellungnahme.

Alle Informationen auf bahn.de, der VBB-App Bus & Bahn und im DB Navigator

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