Invest-Gast

Investitionsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen des Gastgewerbes

Vorstellung des Programms

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Ziel des Programms

Das Ziel des Programms ist die Attraktivitätssteigerung der touristischen Betriebsstätten im Land Brandenburg zur nachhaltig stabilen Erholung der Betriebe über die Corona-Pandemie hinaus.

Wer ist antragsberechtigt?

Zuwendungsempfänger sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft aus den nachfolgenden Bereichen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung eine zu fördernde Betriebsstätte im Land Brandenburg haben:

  • Hotels, Hotels garnis,
  • Gasthöfe, Pensionen,
  • Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons,
  • Gastronomiebereiche der Fahrgastschifffahrt.

Die Definition für "Kleine und mittlere Unternehmen" können Sie dem Anhang 1 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung entnehmen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Investitionen der gewerblichen Wirtschaft zur Attraktivitätssteigerung der touristischen Betriebsstätten im Land Brandenburg, insbesondere

  • in bauliche Modernisierung, Umbau, Ausbau der Kapazitäten,
  • zur nachhaltigen Reduktion von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus),
  • zur Verbesserung betrieblicher Prozesse (z.B. durch Digitalisierung),
  • zur Kostenreduktion (u.a. im betrieblichen Umwelt- und Energiemanagement).

Zuwendungsfähig sind insbesondere:

  • Investitionen zur Modernisierung des Betriebes
    • zur Attraktivitätssteigerung des Betriebes,
    • zur Energieeinsparung,
    • zum Schutz der Umwelt und ihrer natürlichen Ressourcen (einschließlich baulicher Maßnahmen im Innen- und Außenbereich).
  • Investitionen in Schutzvorrichtungen, z. B.:
    • Trennwände,
    • Schutzscheiben zwischen Gästeplätzen in Gastronomieräumen,
    • Innenraum-Filteranlagen, wenn diese nachweislich geeignet und damit eine Voraussetzung für den hygienisch und betriebswirtschaftlich sicheren Betrieb des Unternehmens sind.
  • Investitionen in die Digitalisierung betrieblicher Prozesse, z. B.:
    • digitale Systeme der Personendatenerfassung,
    • digitale Speisekarten,
    • kontaktloses Bezahlen,
    • digitale Veranstaltungstechnik für Konferenzen, Tagungen u.ä..

Das Vorhaben muss u.a. folgende Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen:

  • Mit dem Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen worden sein.
  • Für das Vorhaben wird in einem Fortführungs- und Hygienekonzept dargelegt, dass die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes durch die Investition nachhaltig gesichert werden kann.
  • Es muss bis spätestens zum 31.12.2022 abgeschlossen sein.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als Projektförderung.

Zuwendungen werden in Form von Zuschüssen gewährt.

Der Zuschuss zu den zuwendungsfähigen Ausgaben beträgt bis zu 80 v.H., höchstens 48.000 EUR je Unternehmen.

Wer oder was wird nicht gefördert?

Nicht gefördert werden insbesondere folgende Maßnahmen:

  • jegliche Investitionsmaßnahmen, die bereits im Rahmen der anlässlich der Coronavirus-SARS-CoV-2-Pandemie von Bund und Land bereitgestellten Finanzierungshilfen (Soforthilfe, Überbrückungshilfen I bis III, [erweiterte] November- und Dezemberhilfen) gefördert wurden.
  • die vor Antragstellung begonnen worden sind,
  • deren Durchführungszeitraum über den 31.12.2022 hinaus geht,
  • deren Zuwendungsbetrag unter 4.800,00 EUR oder über 48.000,00 EUR liegt.

Ausgenommen von der Förderung sind:

  • Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung aufgrund eines früheren Beschlusses der Kommission zur Feststellung der Unzulässigkeit einer von demselben Mitgliedstaat gewährten Beihilfe und ihrer Unvereinbarkeit mit dem Binnenmarkt nicht nachgekommen sind.
  • Unternehmen in Schwierigkeiten nach Artikel 2 Nr. 18 AGVO. Als Unternehmen in Schwierigkeiten gelten jedoch nicht solche Unternehmen, die am 31. Dezember 2019 keine Unternehmen in Schwierigkeiten waren, aber in der Zeit vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2021 zu Unternehmen in Schwierigkeiten wurden.

Nicht zuwendungsfähig sind:

  • Grundstücke,
  • Tiere,
  • Fahrzeuge aller Art,
  • gebrauchte Wirtschaftsgüter,
  • Investitionen, die der Reparatur- und/oder Ersatzbeschaffung dienen,
  • aktivierungsfähige Finanzierungskosten,
  • Ausgaben für Miet- und Leasingverträge,
  • Investitionen in das Nebengewerbe,
  • Skonti und Rabatte, unabhängig von ihrer Inanspruchnahme,
  • Mehrwertsteuer, sofern eine Vorsteuerabzugsberechtigung besteht,
  • Eigenleistungen und Leistungen von verbundenen Unternehmen, die im Zusammenhang mit den Maßnahmen erbracht werden.

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