Neustarthilfe

Finanzielle Unterstützung für Soloselbständige mit Umsatzeinbußen in Januar bis Juni 2021 bei geringen Fixkosten.

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, bei nur geringen betrieblichen Fixkosten, so dass die Überbrückungshilfe III nicht greift.

Wer ist antragsberechtigt?

Soloselbständige, die personenbezogene (z.B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker) oder kreative, künstlerische Tätigkeiten ausüben (z.B. Musikerinnen und Musiker, Gestalterinnen und Gestalter, Fotografinnen und Fotografen) oder zum Beispiel im Gesundheitswesen (z.B. Therapeutinnen und Therapeuten, Trainer), der Tourismusbranche (z.B. Stadtführerinnen und Stadtführer, Reiseleiterinnen und Reiseleiter) oder Bildungsbranche (z.B. Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer, Coaches) tätig sind.

Ein umfängliche Liste finden Sie hier

Was und wie wird gefördert?

Der Förderzeitraum ist Januar bis Juni 2021. Die Neustarthilfe wird einmalig ausgezahlt und beträgt 50 Prozent des halben Jahresumsatzes 2019 - maximal 7.500 Euro für Soloselbständige und Ein-Personen-Kaptagesellschaften. 

Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung und ist zunächst als Vorschuss anzusehen, bis die tatsächlichen Umsatzeinbußen feststehen. Dafür muss ein Endabrechnung bis 31. Dezember 2021 erstellt werden. Die Soloselbständigen bzw. die Kapitalgesellschaften können den Vorschuss in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 Prozent hatten.

Beispiel: Frau Wagner ist selbständige Gästeführerin. Sie hat im Jahr 2019 30.000 Euro verdient, der sechsmonatige Referenzumsatz beträgt damit 15.000 Euro. Sie kann nach Beantragung der Neustarthilfe den maximal möglichen Vorschuss in Höhe von 7.500 Euro erhalten. Wenn sie im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsätze von weniger als 40 Prozent des Referenzumsatzes (weniger als 6.000 Euro) erzielt, kann sie den Vorschuss von 7.500 Euro in voller Höhe behalten.

 

Wie kann ein Antrag gestellt werden?

Anträge können einmalig bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Die Antragstellung ist entweder als Direktantrag oder über prüfende Dritte möglich. Der Direktantrag wird als natürliche Person im eigenen Namen direkt über ein Online-Tool auf der Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt. Für die Anmeldung zum Direktantrag benötigen Sie ein ELSTER-Zertifikat.

Weiter Informationen sowie Fragen&Antworten finden Sie hier.

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