Sofortprogramm Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021

Mittel für Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen

Der Programmteil „Heimatmuseen“ des „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“ richtet sich an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Bodendenkmalstätten in Kommunen mit bis zu 20.000 Einwohnern beim Betrieb Ihrer Einrichtung und bei der Weiterentwicklung Ihres kulturellen Angebots.

Ziel ist die Stärkung des Kulturerbes und der kulturellen Identität in ländlichen Gebieten. Einrichtungen können bis zu 25.000 Euro Fördermittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen. Der Eigenanteil beträgt mindestens 25% der Gesamtkosten.

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2021“ ist ein Projekt des Deutschen Verbands für Archäologie e.V. (DVA) in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund e.V. (DMB). Die Maßnahme wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Fragen zur Antragstellung 2021 bitte per E-Mail an info@dva-soforthilfeprogramm.de 

Hier finden Sie die häufigsten Fragen mit den entsprechenden Antworten.

Aus dem „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ 2020 erhielten 149 Projekte eine Förderung. Dem DVA standen im Jahr 2020 insgesamt rund 2,5 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die geförderten Einrichtungen weisen eine große Bandbreite auf. Von der Heimatstube über den Archäologiepark bis zum Museumsschiff: Die Projekte sind so vielfältig wie die ländlichen Räume selbst. Hier gelangen Sie zum Projektüberblick.

Ist meine Einrichtung förderfähig?

Gefördert werden:

  • Heimatmuseen mit archäologischen bzw. historischen Sammlungen
  • Heimatstuben und vergleichbare Dritte Orte
  • Orts- oder Stadtmuseen
  • Öffentlich zugängliche Sammlungen im Privatbesitz, wie etwa in Burgen und Schlössern
  • Freilichtmuseen, archäologische Parks und vergleichbares
  • Archäologische Stätten und Bodendenkmale
  • Öffentlich zugängliche Baudenkmale mit Fundpräsentation bzw. Vermittlungskonzept

Hinweis:
Museen, die sich schwerpunktmäßig den Themen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährung, Gartenbau, Weinbau oder Fischerei widmen, sowie Sakralbauten und Klöster sind von der Förderung ausgeschlossen. Für diese gibt es einen Programmteil für Landwirtschaftliche Museen.

Welche Maßnahmen sind förderfähig?

Gegenstand der Förderung sind investive und teilweise konsumtive Maßnahmen, sofern sie das inhaltliche Programm der Einrichtungen begleiten. Sie sollten einem oder mehreren der folgenden Förderzwecke zuzuordnen sein:

  • Barrierefreiheit
  • Brandschutz
  • Ausstellungsmodernisierung
  • Erhalt von und Zugang zu Baudenkmalen mit Fundpräsentation
  • Erhalt von und Zugang zu Bodendenkmalen
  • Erhalt von Ausstellungsräumen
  • Nutzflächenerweiterung
  • Verwaltung und Organisation
  • Durchführung von Veranstaltungen
  • Vermittlung

Weitere Informationen, sind der Ausschreibung des Programms zu entnehmen.

Was kann nicht gefördert werden im Rahmen des „Soforthilfeprogramms Heimatmuseen 2021“?

Nicht gefördert werden Forschungsprojekte, dauerhafte Personalkosten oder Investitionen, die keinen nachhaltigen Mehrwert für die jeweilige Einrichtung haben. Von einer Förderung ausgeschlossen sind Maßnahmen, die eine wesentliche Veränderung der baulichen Substanz darstellen. Maßnahmen ohne kulturhistorischen Bezug sind ebenfalls von der Förderung ausgenommen. Ebenfalls ausgeschlossen ist der Kauf eines Grundstücks wie auch der Kauf eines Gebäudes. In jedem Fall muss ein Abschluss, der eine Nutzung im direkten Anschluss erlaubt, gegeben sein, Teilprojekte ohne unmittelbaren Mehrwert werden nicht gefördert.

Bitte beachten Sie, dass der deutsche Verband für Archäologie (DVA) den Erwerb von Kulturgütern aus unklaren Quellen nicht gutheißt oder unterstützt, auch nicht durch entsprechende Maßnahmen zur Präsentation. Dies gilt insbesondere bei Erwerbungen aus privater Hand ohne Kenntnis der zuständigen Denkmalfachbehörde.

Der Programmteil „Landwirtschaftliche Museen“ im „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“ richtet sich an regionale Museen in ländlichen Räumen mit bis zu 30.000 Einwohnern, die sich schwerpunktmäßig den Themen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährung, Gartenbau, Weinbau oder Fischerei widmen. Diese Einrichtungen können jeweils bis zu 50.000 Euro beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen. Ziel ist die Stärkung des Kulturerbes und der kulturellen Identität in ländlichen Gebieten. Der Eigenanteil beträgt mindestens 25% der Gesamtkosten.

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“ ist ein Projekt des Deutschen Verbands für Archäologie e.V. (DVA) in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund e.V. (DMB). Das Förderprogramm wird von vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aus Mitteln des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung“ (BULE) aus dem BMEL-Haushalt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Der Programmteil „Landwirtschaftliche Museen“ wurde vom BMEL mit 2 Millionen Euro ausgestattet.

Fragen zur Antragstellung 2021 bitte per E-Mail an info@dva-soforthilfeprogramm.de

Hier finden Sie die häufigsten Fragen mit den entsprechenden Antworten.

Ist meine Einrichtung förderfähig?

Gefördert werden öffentliche als auch privat getragene Museen mit Schwerpunkt zu den Themen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährung, Gartenbau, Weinbau oder Fischerei.

Dazu zählen insbesondere:

  • Landwirtschafts- und -Landtechnikmuseen
  • Öffentlich zugängliche landwirtschaftliche und landtechnische Sammlungen im Privatbesitz
  • Freilichtmuseen
  • Museen mit spezifischer Darstellung einer landwirtschaftlichen Nutzung, z. B. der Gutswirtschaft
  • Museen mit Schwerpunktsetzung auf Lebensmittelproduktion, Ernährung, Gartenbau, Weinbau und Fischerei
  • Öffentlich zugängliche Bauten zu Landwirtschaft, Landtechnik, Lebensmittelproduktion, Ernährung, des Gartenbaus, Weinbaus und der Fischerei, z. B. Bauernhäuser, Mühlen
  • Archäologische und historische Museen mit Schwerpunkt ihrer Sammlung und Ausstellung in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährung, Gartenbau, Weinbau oder Fischerei

Hinweis:
Regionale Museen mit abweichenden Schwerpunkten und Bodendenkmale sind von der Förderung in diesem Programmteil ausgeschlossen. Für diese gibt es seit 1. März 2021 eine separate Ausschreibung im Programmteil Heimatmuseen“.

Welche Maßnahmen sind förderfähig?

Gegenstand der Förderung sind investive und teilweise konsumtive Maßnahmen, sofern sie das inhaltliche Programm der Einrichtungen begleiten. Sie sollten einem oder mehreren der folgenden Förderzwecke zuzuordnen sein:

  • Barrierefreiheit
  • Brandschutz
  • Erhalt von und Zugang zu Bauten und Baudenkmalen der Landwirtschaft, Landtechnik, Lebensmittelproduktion, Ernährung, des Gartenbaus, Weinbaus und der Fischerei
  • Erhalt von Ausstellungsräumen
  • Ausstellungsmodernisierung
  • Digitale Sammlungsaufbereitung
  • Verwaltung und Organisation
  • Durchführung von Veranstaltungen
  • Nutzflächenerweiterung
  • Vermittlung

Weitere Informationen, sind der Ausschreibung des Programmteils zu entnehmen.

Was kann nicht gefördert werden im Rahmen des Soforthilfeprogramms landwirtschaftliche Museen 2021?

Nicht gefördert werden Forschungsprojekte, dauerhafte Personalkosten oder Investitionen, die keinen nachhaltigen Mehrwert für die jeweilige Einrichtung haben. Von einer Förderung ausgeschlossen sind Maßnahmen, die eine wesentliche Veränderung der baulichen Substanz darstellen. Maßnahmen ohne kulturhistorischen Bezug sind ebenfalls von der Förderung ausgenommen. Ebenfalls ausgeschlossen ist der Kauf eines Grundstücks wie auch der Kauf eines Gebäudes. In jedem Fall muss ein Abschluss, der eine Nutzung im direkten Anschluss erlaubt, gegeben sein, Teilprojekte ohne unmittelbaren Mehrwert werden nicht gefördert.

Hinweis:
Regionale Museen mit abweichenden Schwerpunkten und Bodendenkmale sind von der Förderung in diesem Programmteil ausgeschlossen. Für diese gibt es seit 1. März 2021 eine separate Ausschreibung im Programmteil „Heimatmuseen“.

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