Projektbeschreibung

Touristisches Netzwerk Industriekultur in Brandenburg

in Umsetzung
17.07.2017 - 31.12.2018
Sie wollen Ihre industriekulturelle Sehenswürdigkeit touristisch weiter qualifizieren? Sie wollen neue Zielgruppen ansprechen? Und Sie wollen gute Ideen mit Partnern aus den Bereichen Industriekultur und Tourismus austauschen, entwickeln und gemeinsam umsetzen? Oder Sie wollen das Netzwerk Industriekultur als Fördermitglied unterstützen? Dann sind Sie herzlich willkommen. Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen!

Über das Projekt

Am 17. Juli 2017 gründete sich das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg. Die Mitglieder des neuen Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg machen den industriell geprägten Teil der Brandenburgischen Regionalgeschichte, die eng mit der Entwicklung Berlins zur Metropole verbunden ist, stärker erlebbar. Um breite Zielgruppen anzusprechen, werden die Erlebnisangebote der Industriekultur mit touristischen Angeboten wie Radfahren, wasserorientierter Erholung und Städtetourismus verknüpft.

Das Netzwerk Industriekultur entwickelt diese neuen Angebote entsprechend dem aktuellen Markenprozess der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH und kommuniziert sie in der Urlaubswelt „Kultur erleben“. Damit leistet es einen Beitrag zur Umsetzung der Landestourismuskonzeption. Zugleich wird der Strukturwandel Brandenburgs über die industriekulturellen Erlebnisangebote gefördert, kommuniziert und erlebbar gemacht.

Für den Aufbau des Touristischen Netzwerks Industriekultur Brandenburg wurden die Erfahrungen und die Struktur der „ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur“ genutzt. Die im Jahr 2007 gegründete ENERGIE-Route ist ein touristisches Marketingnetzwerk mit derzeit elf Originalschauplätzen der Lausitzer Industriekultur, die ihre Kommunikationsaktivitäten unter einem Dach bündeln. Ziel ist es, die ENERGIE-Route ab 2019 mit dem Netzwerk Industriekultur zu verschmelzen.
www.energie-route-lausitz.de

Das Netzwerk Industriekultur hat sich folgende Aufgaben und Ziele gesetzt

(1) einen tourismus-fachlichen Austausch zu initiieren,
(2) eine Kultur des gemeinsamen Netzwerkmarketings zu etablieren,
(3) touristische Marketingmaßnahmen zu entwickeln,
(4) sich mit industriekulturellen und touristischen Partnern zu vernetzen sowie
(5) an touristischen Weiterbildungs- und Qualifizierungsangeboten teilzunehmen.

Die ersten Marketingaktivitäten

Im Frühjahr 2018 ging die neue Website www.industriekultur-brandenburg.de als Subsite der Internetseite des Reiselandes Brandenburg online. Zusätzlich wird ein neuer Flyer das Netzwerk kommunizieren. Nach dem Beispiel der im Jahr 2017 veröffentlichten Entdecker-Touren der ENERGIE-Route werden in einer Pilotphase 4 Entdecker-Touren zu den Themen „Industriekultur am Wasser“, „Industriekultur an Radfernwegen“ sowie „thematische Vernetzung Berlin und Brandenburg“ entwickelt. Die Entdeckertouren sind kleine Taschenführer für Besucher, die individuell die Umgebung der Industriekultur-Orte und die Regionalgeschichte per Rad erkunden wollen.

Kooperationsvereinbarung mit Berliner Zentrum Industriekultur

Gute Nachbarschaften soll man pflegen – um dies von Beginn an zu tun, wurde gleich auf der Gründungsversammlung eine Kooperationsvereinbarung mit dem Berliner Zentrum Industriekultur unterzeichnet. Ziel ist es, dem Thema Industriekultur länderübergreifend mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Dies erfolgt digital über eine inhaltliche Vernetzung der Webseiten, und es wird auch ganz analog zusammen gearbeitet. Zum Beispiel bei der Entwicklung und Kommunikation der oben genannten Entdeckertouren sowie bei gemeinsamen Workshops für Mitglieder und Partner, die sich für die touristische Aktivierung und Kommunikation des industriekulturellen Erbes engagieren.

Weitere Partner des Netzwerks Industriekultur

Das Netzwerk kooperiert mit weiteren kulturellen und touristischen Akteuren, wie z. B. dem Museumsverband Brandenburg, der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, dem Landestourismusverband Brandenburg, dem Netzwerk Aktiv in der Natur, Visit Berlin, der Route der Industriekultur in Sachsen sowie der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). Für den Aufbau des Touristischen Netzwerks Industriekultur Brandenburg wurden die Erfahrungen und die Struktur der im Jahr 2007 gegründeten „ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur“ genutzt.

Zurzeit arbeiten diese Anbieter und Orte der Industriekultur mit

Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz), Landgut Stober, Kunstgussmuseum Lauchhammer, Museumsdorf Baruther Glashütte, Optikpark Rathenow, Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen, Stadtmuseum "Alte Burg" Wittenberge, Schwartzkopff-Siedlung mit ehemaligen Werksgelände in Wildau, Wettermuseum in Lindenberg, Ziegeleipark Mildenberg und das Fördermitglied Tourismusverband Elbe-Elster-Land. Die ENERGIE-Route der Lausitzer Industriekultur ist ebenfalls Gründungsmitglied. Zu dieser Themen-Route zählen: Besucherbergwerk F60, Besucherzentrum IBA-Terrassen, Biotürme Lauchhammer, Brikettfabrik Louise, Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst / Standort: Dieselkraftwerk Cottbus, Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte, Energiefabrik Knappenrode, Erlebnis-Kraftwerk Plessa, Gartenstadt Marga, Kraftwerk Schwarze Pumpe, Tagebau Welzow-Süd sowie die Fördermitglieder excursio-Besucherzentrum und iba-aktiv-tours.

Mitgliedsbeitrag

Von 2017 bis 2018 ist die Mitgliedschaft im Netzwerk beitragsfrei. Ab 01.01.2019 wird für ordentliche Mitglieder ein Beitrag in Höhe von 350 € pro Jahr erhoben. Der Beitrag für fördernde Mitglieder beträgt mindestens 350 €.

Neue Mitglieder sind im Netzwerk Industriekultur jederzeit herzlich willkommen!

Themen
Marketing, Service-Qualität
Tourismus
Industriekultur, Kulturtourismus
Projektträger
Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.
Weitere Projektpartner
Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE), Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK), Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB), Landestourismusverband Brandenburg (LTV), Museumsverband Brandenburg (MVB), Netzwerk Aktiv in der Natur, Berliner Zentrum Industriekultur (bzi), Visit Berlin, Route der Industriekultur in Sachsen, Europäische Route der Industriekultur (ERIH)
Träger und Förderprogramme
Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE)
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Antje Boshold

Projektkoordinatorin Touristisches Netzwerk Industriekultur in Brandenburg

Touristisches Netzwerk Industriekultur in Brandenburg

info@industriekultur-brandenburg.de