Förderung unternehmerischen Know-Hows

Beratung von Gründern und Unternehmern zur Verbesserung der Erfolgschancen einer Selbstständigkeit

Förderung unternehmerischen Know-Hows

Wer wird gefördert?

  • Jungunternehmen (nicht länger als 2 Jahre am Markt), Bestandsunternehmen (ab dem dritten Jahr nach Gründung) und Unternehmen in Schwierigkeiten

Was wird gefördert?

  • Beratung zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragestellungen der Unternehmensführung
  • Beratung hinsichtlich der Fachkräftegewinnung und -sicherung sowie Nachhaltigkeit und Umweltschutz
  • Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit

Wie hoch ist die Förderung?

  • Jungunternehmen: 80 Prozent von max. 4.000 EUR
  • Bestandsunternehmen: 80 Prozent von max. 3.000 EUR
  • Unternehmen in Schwierigkeiten: 90 Prozent von max. 3.000 EUR

Wie wird der Antrag eingereicht?

  • online über die Antragsplattform des BAFA
  • nach Prüfung der Leitstellen kann ein Beratungsvertrag unterschrieben bzw. mit der Beratung begonnen werden
  • rückwirkende Förderungen sind ausgeschlossen
  • Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten müssen vor Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen (zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen)

Praxisbeispiel: Von Kanada in die Uckermark - Die Streetfood-Ikone Poutine kommt nach Brandenburg

"Im vergangenen Jahr habe ich einen lang ersehnten Traum in die Tat umgesetzt und die kanadische Streetfood-Ikone Poutine nach Deutschland geholt. Das leckere Gericht, bestehend aus Pommes frites, Bratensoße und Käse, gab es hierzulande nicht in seiner ursprünglichen Form zu kaufen. Das lag vor allem daran, dass der spezielle Käse, mit dem Namen Cheese Curds, nicht hergestellt wurde. Gemeinsam mit meinem Kooperationspartner, der Bauernkäserei Wolters, habe ich dieses Problem aber lösen können und seit Anfang 2017 sind Cheese Curds jetzt in Deutschland erhältlich – aus regionaler Brandenburger Produktion.

Um nun meinen eigenen gastronomischen Betrieb aufzubauen, wurde von mir die CSF – Canadian Streetfood UG gegründet und die Marke The Poutine Kitchen ins Leben gerufen. Damit das Unternehmen jetzt und in Zukunft aber auch auf sicheren Füßen stehen kann, bedarf es neben der Idee vor allem eines soliden Finanzierungskonzepts, das auch Banken und Investoren überzeugt. Um diesen Businessplan zu entwickeln, war mir von Beginn an wichtig, auch eine kompetente Unternehmensberatung an meiner Seite zu haben. Die richtige Beraterin dafür hatte ich bereits gefunden, aber gerade am Anfang der Selbstständigkeit sind die finanziellen Ressourcen bei jungen Unternehmen knapp.

Bei meiner Recherche bin ich glücklicherweise auf das Programm zur „Förderung unternehmerischen Knowhows“ aufmerksam geworden. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert. Gefördert werden durch das Programm junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind. Die maximale Förderhöhe beträgt 80 Prozent der Bemessungsgrundlage von 4.000 EUR, also 3.200 EUR. Die Antragstellung bei der ZAB (inzwischen WFBB) verlief unbürokratisch und schnell. Nach der Darlegung meiner unternehmerischen Situation in einem persönlichen Gespräch hatte ich nach wenigen Tagen bereits die Zusage und konnte meine Beratungsleistung in Anspruch nehmen. Das Programm ist aus meiner Sicht sehr hilfreich und ermöglicht zu Beginn der Selbstständigkeit die Unterstützung durch kompetente Beratung, auch wenn die eigenen finanziellen Mittel noch gering sind. Das trägt entscheidend mit dazu bei, dass sich aus einer tollen Idee ein langfristig erfolgreiches Unternehmen entwickeln kann."

The Poutine Kitchen– Eine Marke der CSF – Canadian Streetfood UG // Holger Böckner

E-Mail: info@thepoutinekitchen.de // Internet: The Poutine Kitchen

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Mittelherkunft: Europäischer Sozialfonds (ESF) und Bund