Ladeinfrastruktur vor Ort

Bedarfsgerechte und nutzerfreundliche Versorgung von Elektrofahrzeugen (Pkw) durch Lade-infrastruktur auf öffentlich zugänglichen Flächen.

Ladeinfrastruktur vor Ort

Ziel der Förderung ist es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland unter der Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien voranzubringen. Mit dieser Förderrichtlinie soll eine bedarfsgerechte und nutzerfreundliche Versorgung von Elektrofahrzeugen (Pkw) durch Ladeinfrastruktur auf öffentlich zugänglichen Flächen initiiert werden. Sowohl für die Anbieter als auch für die Nutzer von Ladeinfrastruktur soll die bestehende Förderrichtlinie einen wichtigen Beitrag für ein nutzerfreundliches und flächendeckendes Ladenetzwerk verfolgen.

Wer wird gefördert?

  • natürliche Personen,
  • Unternehmen, wenn sie unter die KMU-Definition der EU fallen, mit Ausnahme von Gesellschaften bürgerlichen Rechts sowie
  • Gebietskörperschaften.

Was wird gefördert?

Gefördert werden die erstmalige Beschaffung und Montage von Ladepunkten sowie den Netzanschluss der Ladeinfrastruktur. Im Einzelnen werden gefördert:

  • AC-Ladepunkt (Alternating Current): Ladepunkt, an dem das Laden mit Wechselstrom möglich ist.
  • DC-Ladepunkt (Direct Current): Ladepunkt, an dem das Laden mit Gleichstrom möglich ist.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung erhalten Sie als Zuschuss und beträgt:

  • für Normalladepunkte (AC und DC) mit 3,7 Kilowatt bis maximal 22 Kilowatt bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, maximal EUR 4.000 pro Ladepunkt,
  • für DC-Schnellladepunkte (DC) mit mehr als 22 Kilowatt und weniger als 50 Kilowatt gebietsabhängig bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, maximal bis zu EUR 16.000 pro Ladepunkt,
  • für den Netzanschluss an das Niederspannungsnetz pro Standort 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, höchstens EUR 10.000,
  • für den Netzanschluss an das Mittelspannungsnetz pro Standort oder den Netzanschluss mit Pufferspeicher 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, höchstens 100.000 EUR.

Für die Maximalbeträge müssen Sie die öffentliche Zugänglichkeit der Ladestation für 24 Stunden am Tag und an 7 Tagen die Woche ermöglichen. Wenn die öffentliche Zugänglichkeit eingeschränkt ist, reduziert sich die maximale Förderung.

Der Zuschuss ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Sie erfüllen die technischen Mindestanforderungen an die geförderte Ladeinfrastruktur.
  • Die Ladeinfrastruktur wird über einen aktuellen offenen Standard angebunden und Sie gewährleisten die Remotefähigkeit der Ladeinfrastruktur.
  • Sie erfüllen für die installierte Ladeinfrastruktur die Vorgaben des Mess- und Eichrechts.
  • Sie verpflichten sich als Betreibende zu einer Mindestbetriebsdauer der Ladeinfrastruktur von 6 Jahren.
  • Sie haben mit dem Vorhaben vor der Bewilligung der Förderung noch nicht begonnen.

Fristen:

Ihren Antrag reichen Sie bitte bis spätestens 31.12.2021 ein.

Wie wird der Antrag eingereicht?

Hier gelangen Sie zum Antrag. Der Weg von Ihrer Antragstellung bis zum fertiggestellten Projekt, wird in 4 Schritten auf der Seite der Bundesanstalt für Veraltungsdienstleistungen erklärt.

Weitere Informationen

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Telefonische Förderberatung bei der ILB unter 0331 660-2211

Mittelherkunft: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Land Brandenburg

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